Nach der Geburt ihrer Zwillinge stehen Hannes und Maxi Blaschke vor einem praktischen Problem: Der Familientrabi ist fuer die nunmehr sechskoepfige Sippe zu klein geworden. Da laesst sich Vater Hannes, gelernter Hochspannungsmonteur, etwas einfallen. Zusammen mit seinen Brigadekollegen findet er auf dem Schrottplatz einen ausgemusterten Repraesentationswagen der Marke Tschaika. Die schwarze Luxuslimousine, die Hannes fuer Ost-Mark pro Kilo ersteigern darf, hatte frueher gewichtigen Politgroessen gedient - und nun also auch den Blaschkes. Allerdings steigt Hannes die zugleich gewonnene Wichtigkeit im Strassenverkehr - stramm stehende Volksarmisten und Pioniergruppen, Einladungen zu Cocktail-Empfaengen und ins ausverkaufte Laenderspielstadion - reichlich zu Kopf. Um ihn vor dem Ueberfliegen zu bewahren, setzen ihm seine Kollegen einfach Blumen aufs Dach! Nach fuenfjaehriger Plan- und erzwungener Aenderungsphase konnten Regisseur Roland Oehme und Drehbuchautor Rudi Strahl den ironischen Angriff auf das geliebte Statussymbol der DDR-Politik starten. Im Jahre 1979 hatten die Parteifunktionaere bereits auf eine skandinavische Marke (Volvo) umgeruestet, so dass der Filmstoff - zumindest auf den ersten Blick - politisch korrekt blieb! Die reichlich humoristische Umsetzung - Flower Power statt Staatsmacht - sorgte indes dafuer, dass der Film zur erfolgreichsten Komoedie des Jahres avancierte.
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