HOMER GEGEN PATTY UND SELMA Homer Simpson macht es vor: eine gute Nase an der Boerse, ein Quaentchen Glueck und schon ist man vermoegend. Eigentlich hat er aber nur zufaellig ein paar Anleihen auf Kuerbisse gekauft, doch kurz vor Halloween boomt das Geschaeft mit den Riesenfruechten. Leider hat Homer seine Wertpapiere nicht schnell genug zu Geld gemacht, und so ist er wenig spaeter bis ueber beide Ohren verschuldet. Auf der verzweifelten Suche nach einer Moeglichkeit, schnell an Geld zu kommen, muss er seine allerallerliebsten Verwandten um Hilfe bitten. Und das sind fuer den gluecklosen Spekulanten die liebreizenden Kettenraucherinnen und Schwestern seiner Frau: Patty und Selma. Freilich lassen sich die beiden Drachen diese Chance nicht entgehen und folglich kein gutes Haar an Homer. Trotzdem geben sie ihm das Geld und haben von nun an einen persoenlichen Lieblingssklaven. Zaehneknirschend laesst Homer dieses Schicksal ueber sich ergehen, nur damit Marge nichts von seinen Geldsorgen erfaehrt. Auch Bart hat so seine Probleme: Beim Einschreiben in die Sportkurse der Schule ist er mal wieder zu spaet und muss nehmen, was uebrig bleibt: den graesslichsten Kurs der Welt Ballett! Doch oh Wunder der kleine Rabauke ist ein Naturtalent. Langsam macht ihm das Tanzen sogar richtig Spass, waere da nicht die Schulvorfuehrung mit der peinlichen Vorstellung bei seinen Mitschuelern HOMER KOMMT IN FAHRT Mister Burns wird ungluecklicherweise dabei erwischt, wie er Faesser mit radioaktivem Muell im Stadtpark von Springfield verklappt. Das Gericht verdonnert den schwerreichen Umweltsuender zu 3 Millionen Dollar Strafe, zahlbar an die Stadt Springfield. Nun beraten die Buerger ueber die Verwendung des unverhofften und vor allem unfreiwilligen Geldsegens. Marges Vorschlag, die Hauptstrasse auszubessern, vor allem um die metertiefen Schlagloecher zu stopfen, wird von einem geheimnisvollen Fremden unterbrochen. Enthusiastisch praesentiert er den Bewohnern ein sensationelles Projekt: die Einschienenbahn. Keiner braucht sie, aber jeder will sie. Getreu diesem Motto wird mit riesigem Aufwand und wenig Professionalitaet das gewaltige Projekt gebaut. Nun benoetigt man natuerlich einen verantwortungsvollen und geschickten Bahnfuehrer. Der schnell populaer gemachte Beruf reizt sogar den traegen Homer. Die harte Ausbildung im Seminar, der Grundschule nicht unaehnlich, bereitet dem Familienoberhaupt zwar einiges Kopfzerbrechen, aber ausgewaehlt wird er letztlich doch: Homer Simpson, erster und alleiniger Einschienenbahnfuehrer von Springfield! Marge wittert derweil Unheil (weibliche Intuition ) und macht tatsaechlich ungeheuerliche Entdeckungen. Leider ist Homer schon auf der Jungfernfahrt DAS ACHTE GEBOT Du sollst nicht stehlen!, heisst es in der Bibel. Doch wie kann man verlockenden Angeboten widerstehen, vor allem, wenn man sie sich nicht leisten kann? Eben. Sagt sich auch Homer. Als sein Nachbar Flanders das Angebot bekommt, fuer 50 Dollar alle Kabelkanaele zu erhalten, lehnt dieser als rechtschaffender Mann natuerlich ab. Nicht so unser Homer. Bald darauf flackert ueber seinen Bildschirm die gelobte Programmvielfalt von 68 Kanaelen. Dieses Paradies bedeutet fuer Homer, auf der Couch zu kleben und ohne groessere Unterbrechungen auf die Glotze zu starren. Lisa ist davon ueberzeugt, dass dieser Kabelklau ihren Vater um das Seelenheil bringt und boykottiert von da an das Fernsehen. Bart sieht das irgendwie anders und verkauft lieber Vorstellungen fuer den Schluessellochkanal an seine Schulkameraden. Und dann kommt der grosse Tag: die Live-Uebertragung eines Jahrhundert-Boxkampfes steht bevor. Vom ewig ruelpsenden Barney bis zum hochnaesigen Mister Burns alle haben sich angesagt im Hause Simpson. Boxen gratis! Muss sich just in diesem Augenblick Homers Gewissen melden? BART GEGEN AUSTRALIEN Bei einer kleinen Spielerei im Badezimmer kommt es zum Streit zwischen Bart und seiner Schwester. Wenn in Amerika das Wasser aus dem Klo ablaeuft, dreht sich der Strudel rechts herum. In Australien dagegen links herum, meint Lisa. Bart glaubt das nicht. Und beharrt auf seiner Meinung. Also telefoniert er mit den Bewohnern anderer Laender, um sie ueber ihre Klospuelung auszufragen. Neben kleineren Katastrophen verursacht er dadurch natuerlich auch immense Telefonkosten fuer die anderen: Das gute alte R-Gespraech macht es moeglich. Leider sieht das ein engagierter Vater eines kleinen Jungen in Australien anders und es kommt zu ei
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